Personalratswahlen

Der dlh bedankt sich bei seinen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und verspricht sich auch weiterhin konsequent für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen einzusetzen.

Erebnisse der Personalratswahlen
Wahlergebnisse Personalratswahlen 2012.p[...]
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HPhV-Gewerkschaftstag

Die Spitzenkandidaten des HPhV bei den anstehenden Personalratswahlen, Jürgen Hartmann und Edith Krippner-Grimme, im Gespräch mit dem Vorsitzenden des dlh, Norbert Naumann (v. l.).

Der Gewerkschaftstag des HPhV am 06.03.2012 in Grünberg war ein voller Erfolg. 60 Gäste hatten sich bei strahlendem Sonnenschein im Sporthotel Grünberg zum Gewerkschaftstag eingefunden. Dies ist umso bemerkenswerter, als eine Woche zuvor erst die Pädagogische Tagung in Weilburg stattgefunden hatte, die ebenfalls ausgebucht war. Die Gäste des Gewerkschaftstages haben ihr Kommen keine Sekunde bereut.


Zu Beginn führte Christof Ganß, der neue Vorsitzende des Schulpolitischen Ausschusses, in die Thematik des Tages ein und unterstrich nochmals die Kernpositionen und die wichtigsten Forderungen des HPhV. In diesem Zusammenhang berichtete er auch über ein Gespräch mit dem neuen Staatssekretär im HKM, Herr Dr. Hirschler, mit dem der geschäftsführende Vorstand im Februar wesentliche Anliegen des HPhV erörtern konnte. Zur Sprache kamen die Themen Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen, personelle Ausstattung der Schulen, die missliche Beförderungssituation, die zunehmende Bürokratisierung der Schulen und die Verschlechterungen in der Ausbildung der jungen Kolleginnen und Kollegen.


Frau Wiegand-Fleischhacker vertrat den Vorsitzenden des dbb Hessen, Walter Spieß, hervorragend. In einem überaus kenntnisreichen Vortrag, bei dem jederzeit Nachfragen möglich waren, erläuterte sie anhand anschaulicher Beispiele die wesentlichen Veränderungen des Dienstverhältnisses nach dem ersten und zweiten Dienstrecht Reformgesetz. Transparent machte sie die Auswirkungen der Änderungen von Dienstaltersstufen in sog. Erfahrungsstufen, Änderungen, die insbesondere für Personen, die im fortgeschrittenerem Alter Beamte werden, negative Auswirkungen hat. Im Bereich der Beihilfe konnte Frau Wiegand-Fleischhacker noch keine endgültigen Aussagen machen, da es immer noch keinen abschließenden Entwurf gibt. Mögliche Änderungen und deren Auswirkungen wurden von ihr gleichwohl skizziert.


Den Abschluss des Vormittags bildete ein Podiumsgespräch (allerdings ohne Podium), das Norbert Naumann, der langjährige Vorsitzende des Schulpolitischen Ausschusses, mit den Spitzenkandidaten des HPhV bei den Wahlen zum Hauptpersonalrat führte. Edith Krippner-Grimme und Jürgen Hartmann führen die Kandidatenliste des HPhV auf der Liste des dlh an. Nach einer persönlichen Vorstellung gaben die beiden Auskunft darüber, wie sie zu wesentlichen Fragen der Personalvertretung stehen. Sie erläuterten ihre Schwerpunkte und setzten sich mit zentralen Fragen der Bildungspolitik, den bildungspolitischen und den wichtigsten gewerkschaftlichen Forderungen des HPhV auseinander. Es versteht sich von selbst, dass alle Anwesenden aufgefordert wurden, für eine hohe Wahlbeteiligung unserer Mitglieder und uns nahestehender Kolleginnen und Kollegen bei den Personalratswahlen zu werben. Nur ein starker dlh garantiert eine starke Vertretung des HPhV in den entscheidenden Personal-vertretungen.
Die angekündigte programmatische Rede unseres Vorsitzenden, Dr. Dittmann, musste aus gesundheitlichen Gründen leider entfallen. Diese Rede hätte den Vormittag mit Sicherheit in besonderer Weise abgerundet. Trotzdem hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gewerkschaftstages mehr als genug Gesprächsstoff für das anschließende gemeinsame Mittagessen im Wintergarten des Hotels.


Ohne den beteiligten Personen am Vormittag zu nahe treten zu wollen, war der unstrittige Höhepunkt der Veranstaltung der Vortrag des Diplom-Psychologen Jens Corssen. Der in Berlin geborene Diplom-Psychologe Jens Corssen wohnt seit 1962 in München und gehört wohl zu den Ersten in Deutschland, die als Verhaltenstherapeuten praktizierten. Als Behaviorist bezieht er sich vor allem auf die Theorien und Experimente der Naturwissenschaftler Skinner und Pawlow. Sein therapeutisches Angebot ist die große Alternative zur klassischen Tiefen-psychologie. Jüngste Ergebnisse der Gehirnforschung und Neurobiologie belegen die Verhaltenstherapien in frappierender Weise. Nur wenn Erkenntnis und Wissen zu emotionalisie-renden Erfahrungen führen, bilden sich im Gehirn neue neuronale Verknüpfungen, die Verhaltensänderungen bewirken.

In der Beratung und Unterstützung von Führungskräften fragt Herr Corssen nicht nach deren „Problemen”, macht keine Persönlichkeitsanalysen und beschäftigt sich nicht mit Kindheits-erlebnissen. Er will vielmehr von ihnen wissen, was sie genau wollen und warum sie es noch nicht erreicht haben. Es wird primär darüber gesprochen, was sie anders machen könnten als bisher. Oder es geht darum, ihr bisheriges Tun in einem neuen gedanklichen Rahmen zu betrachten.

 

Diese Ansätze präsentierte Herr Corssen in einem insgesamt über dreistündigen äußerst amüsanten und gewitzten Vortrag. Nicht eine einzige Sekunde kam Langeweile auf, zumal sich fast alle Anwesenden in vielen der vorgestellten Verhaltensweisen wiedererkennen und immer wieder herzhaft (auch über sich selbst) lachen konnten. Kein Teilnehmer verließ vorzeitig die Veranstaltung. Auch das spricht für die hohe Qualität des Vortrags. Die Botschaft Corssens, die Realitäten als gegeben anzunehmen und mit Veränderungen dort zu beginnen, wo wir selbst Einfluss haben, nämlich bei uns selbst, ist in jedem Fall angekommen.

 

Fast als Mantra benutzt Corssen ein Zitat Goethes:

 

‚Und solang du das nicht hast
Dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast
Auf der dunklen Erde.‘
„Jeder ist, wo er sein will“ (Corssen) - wir waren in Grünberg und das war gut so.




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Hinweise zu den Personalratswahlen am 22. und 23. Mai 2012
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Das Wahlverfahren bei den Personalratswahlen am 22. und 23. Mai 2012
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